DER FREISTAAT BAYERN SCHWEIGT. EIN GERICHT HAT SCHON GESPROCHEN.

263 kontrollierte Personen, viele bis auf die UnterwĂ€sche entkleidet, am Ende rund 170 Gramm gefunden. Innenminister Joachim Herrmann nannte den Einsatz „sachlich begrĂŒndet und erforderlich“ – noch bevor das Amtsgericht Augsburg einen Teil der Razzia fĂŒr rechtswidrig erklĂ€rte. Eine Stellungnahme zum aktuellen Gerichtsbeschluss steht bislang aus.

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Zahlen zur Aktion

Kontrollierte Personen bei der Razzia

Monate ohne Durchsuchungsprotokoll

0

BĂŒrger-Anfragen bereits mittels Formular gesendet

Was ist passiert? Timeline

📅 31. Januar 2026

Rund 200 Polizeibeamte durchsuchen den City Club Augsburg, 263 Personen kontrolliert

❌ Umstrittener Einsatz

  • Viele GĂ€ste bis auf die UnterwĂ€sche durchsucht
  • Am Ende rund 170 Gramm sichergestellt
  • Kein Durchsuchungsbeschluss fĂŒr alle RĂ€ume

✊ Anfang Februar 2026

GrĂŒne Augsburg fordern Transparenz, 1.200 Menschen demonstrieren

đŸ“ș FrĂŒhjahr 2026

ProSieben-Doku zeigt USK-Einsatz, Widerspruch zu Aussagen des Einsatzleiters

⚖ 8. Juli 2026

Amtsgericht Augsburg erklĂ€rt Durchsuchung des theter ensemble fĂŒr rechtswidrig

✊ Jetzt

Mehr als 5 Monate danach: kein Protokoll,
keine Stellungnahme von Polizei oder Staatsanwaltschaft

Die 6 kritischen Fragen an das Innenministerium

1. Warum fehlt bis heute das Durchsuchungsprotokoll?
Mehr als 5 Monate nach dem Einsatz liegt den Betroffenen nach eigenen Angaben noch immer kein vollstÀndiges Durchsuchungsprotokoll vor.

Warum dauert die Dokumentation so lange?

2. Warum wurde das theter ensemble ohne eigenen Beschluss durchsucht?
Das Amtsgericht Augsburg hat am 8.7.2026 festgestellt: bereits vor der Razzia war erkennbar, dass der Verein organisatorisch und rechtlich unabhÀngig vom City Club ist.

Warum wurde trotzdem ohne eigenen Durchsuchungsbeschluss durchsucht?

3. Auf welcher Grundlage wurden 263 Personen durchsucht?
263 Personen wurden kontrolliert, viele davon bis auf die UnterwĂ€sche durchsucht – ohne individuellen Tatverdacht gegen sie persönlich.

Auf welcher rechtlichen Grundlage geschah das?

4. Welche Konsequenzen gibt es fĂŒr die beteiligten Beamten?
Bei einem Einsatz dieser GrĂ¶ĂŸenordnung sind dienst- und strafrechtliche Konsequenzen bei Fehlverhalten relevant.

Werden solche Konsequenzen gegen beteiligte Beamte geprĂŒft?

5. Warum durfte ein TV-Team den Einsatz begleiten?
Ein ProSieben-Kamerateam begleitete das UnterstĂŒtzungskommando Dachau bei einer laufenden strafrechtlichen Ermittlungsmaßnahme mit besonders schutzwĂŒrdigen Betroffenen.

Wer hat das genehmigt, und nach welchen Kriterien?

6. War der Einsatz verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig?
Rund 200 Beamte, 263 kontrollierte Personen, am Ende rund 170 Gramm sichergestellt.

Wie bewertet das Ministerium die VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit dieses Einsatzes?

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Meist gestellte Fragen (FAQs)

Wie funktioniert die E-Mail-Aktion?
Sie fĂŒllen das Formular aus, die E-Mail wird automatisch in Ihrem Namen an das Bayerische Staatsministerium des Innern gesendet. Sie erhalten eine BestĂ€tigungs-E-Mail. Das Ministerium kann direkt auf Ihre E-Mail-Adresse antworten (Reply-To).
Was passiert mit meinen Daten?
Ihre Daten werden AUSSCHLIESSLICH fĂŒr den Versand der E-Mail verwendet und binnen 24 Stunden automatisch gelöscht. Keine Speicherung, kein Newsletter, keine Weitergabe an Dritte.
Kann ich die Nachricht anpassen?
Ja! Die Nachricht ist vorausgefĂŒllt, aber Sie können sie nach Belieben anpassen, bevor Sie sie absenden.
Wer steht hinter dieser Kampagne?
Die Kampagne wurde von Christopher Matt (@c4nnachris) initiiert, einem BĂŒrgerrechts- und Transparenz-Aktivisten aus Bayern.
Ist die Teilnahme wirklich freiwillig?
Ja, komplett freiwillig. Sie entscheiden selbst, ob und mit welchem Inhalt Sie eine E-Mail senden möchten.
Auf welcher Rechtsgrundlage basiert die Kampagne?
Diese Kampagne nutzt das Petitionsrecht nach Art. 17 GG und Art. 115 BV – jeder BĂŒrger hat das Recht, sich unabhĂ€ngig von Wohnort und Staatsangehörigkeit mit Bitten und Beschwerden an öffentliche Stellen zu wenden. Das Bayerische Staatsministerium des Innern ist als Fachaufsichtsbehörde der Polizei verpflichtet, BĂŒrgeranfragen entgegenzunehmen und zu bearbeiten.

Gemeinsam fĂŒr AufklĂ€rung

Jede Anfrage zĂ€hlt. Je mehr Menschen AufklĂ€rung einfordern, desto grĂ¶ĂŸer der Druck auf Innenministerium und Staatsanwaltschaft, Stellung zu beziehen.

Vielen Dank fĂŒr Ihren Einsatz!